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Abnehmen mit dem Weight Watchers System?
Bei Weight Watchers geht es um die Reduzierung des Körpergewichtes auf gesunde und vor allem angenehme Weise für den Abnehmwilligen. Weight Watchers lehnt Crash-Diäten und auf kurzfristige Erfolge ausgerichtete Diäten komplett ab. Wer mit Weight Watchers Gewicht reduzieren möchte, darf grundsätzlich alles essen – Süßigkeiten und Kuchen gehören hier nicht zu den tabuisierten Nahrungsmitteln, wie es fast immer bei Diäten der Fall ist. Das ist allein für die moralische Unterstützung beim Reduzieren des Gewichtes schon ein wichtiger Aspekt. Weight Watchers argumentiert aufgrund von Erfahrungswerten, dass Verbote Heißhunger auslösen und eben dieser vermieden werden soll.
Gemäßigtes Essen und eine gute Planung sind für den Erfolg bei Weight Watchers das A und O. Dabei wird sowohl der Kalorien- als auch der Fettgehalt der Nahrungsmittel berücksichtigt, um einen sinnvollen Tagesplan an Mahlzeiten erstellen zu können. Und – entgegen anderen Diätprogrammen – werden bei Weight Watchers die Nahrungsmittel dann nicht ausschließlich durch Aufaddieren von Kalorienwerten für den Tag zusammengestellt. Hier ist es der Points-Wert, den sich Weight Watchers als Points-System zur Gewichtsreduktion hat patentieren lassen und der mittels Berechnung von Kalorien- und Fettgehalt von Speisen und Getränken für jedes verfügbare Nahrungsmittel ermittelt werden kann.
Anhand des Geschlechts, des Ausgangsgewichtes sowie der geschätzten täglichen körperlichen Aktivität bekommt der abnehmwillige Teilnehmer einen täglichen Points-Wert errechnet, innerhalb dessen er sich möglichst abwechslungsreich ernähren soll. Gemüse und verschiedene Obstsorten haben einen Wert von 0 Points, das heißt, diese Nahrungsmittel dürfen bis zur Sättigung ohne Anrechnung von Points verzehrt werden. Das sind Nahrungsmittel und Getränke, die einen geringeren Kalorien- und Fettgehalt aufweisen, als für deren Verdauung vom Körper aufgebracht werden muss.
Unterschiedliche Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Kartoffeln, gelten als so genannte Sattmacher im Weight Watchers System. Das heißt, dass von diesen Nahrungsmitteln bis zur Sättigung eine variable Menge verzehrt werden darf, die jedoch nur mit einem pauschalen Points-Wert das tägliche Konto des Abnehmwilligen belastet.
Die zur Verfügung stehenden Points sollten innerhalb einer Woche aufgebraucht werden und innerhalb dieser sieben Tage dürfen auch täglich begrenzte Mengen von Points für einen selbst gewählten Tag der Woche aufgespart werden, um dann eben mehr Nahrung aufnehmen zu dürfen. Das ermöglicht dem Abnehmenden, sich auch weiterhin im sozialen Umfeld einbinden zu können, denn auch Festlichkeiten oder Firmenessen können sinnvoll vorgeplant und mit aufgesparten Points aufgefangen werden – ohne eine Unterbrechung der Diät.
Wichtig ist es auch, dass beim Weight Watchers System zusätzliche Points erarbeitet werden können, die dann zusätzlich gegessen werden dürfen. Sport ist hier das Zauberwort und so haben auch alle Sportarten für die jeweilige Gewichtsklasse des Abnehmenden ausgerichtete Points-Werte pro Stunde, die dann auf die täglich zur Verfügung stehenden Points aufgeschlagen werden dürfen. Sport als Anreiz für mehr Nahrung oder eine besondere kulinarische Belohnung täglich soll die Bedeutung von Bewegung beim Abnehmen verdeutlichen und verinnerlichen.
Weight Watchers sieht sein System nämlich nicht als kurzfristige Diät, sondern als dauerhafte Umstellung der Ernährung – ein Leben lang. Durchführbar ist das aufgrund der Tatsache, dass nach dem Erreichen des Wunschgewichts ein neuer Points-Wert errechnet wird, der dann für die Erhaltungsphase variabel ermittelt wird.
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